European Film Awards 2026
- hollywood.cloud

- 18. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Die Gewinner der 38. European Film Awards wurden bei einer glanzvollen Gala im Haus der Kulturen der Welt in Berlin bekanntgegeben. Die Veranstaltung setzte das Motto „Why do we love cinema?“ in Szene und verband die Preisverleihung mit einem gekonnten künstlerischen Programm.
Die beeindruckende Award-Show (17. Jänner 2026) wurde von dem irisch-schottischen Filmemacher Mark Cousins und dem Kreativteam der European Film Academy gestaltet. Begleitet wurde die Inszenierung von der deutschen Komponistin Dascha Dauenhauer und dem Theaterregisseur Robert Lehniger. Die European Film Awards 2026 zeigten einmal mehr, wie vielfältig europäisches Filmschaffen ist.
„Sentimental Value“ als großer Gewinner
Der größte Gewinner des Abends war der Film Sentimental Value. Bei dem Film handelt es sich um ein feinfühliges Familiendrama. Es erzählt von zwei Schwestern, die nach dem Tod ihrer Mutter versuchen, das zerrüttete Verhältnis zu ihrem entfremdeten und narzisstischen Vater wiederherzustellen. Sentimental Value erhielt mehrere Hauptpreise.

Ausgewählte Gewinner (Auszug)
Bester Europäischer Film: Sentimental Value (Joachim Trier)
Beste Regie: Joachim Trier für Sentimental Value
Beste Hauptdarstellerin: Renate Reinsve in Sentimental Value
Bester Hauptdarsteller: Stellan Skarsgård in Sentimental Value
Beste Filmmusik: Hania Rani für Sentimental Value
European Documentary: Fiume o Morte! (Igor Bezinović)
European Animated Feature: Arco (Ugo Bienvenu)
Auch in diesem Jahr gab es Sonderpreise und Ehrungen: Liv Ullmann erhielt den European Lifetime Achievement Award, Alice Rohrwacher wurde für besondere Verdienste im Weltkino geehrt. Der Eurimages International Co-Production Award ging an ein Produzententeam bestehend aus Maren Ade, Jonas Dornbach und Janine Jackowski.



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